Familienstellen und Corona

Familienstellen und was sagt uns die Coronakrise?

Vor knapp zwei Wochen haben wir eine Aufstellung zum Coronavirus durchgeführt. Wir wollten einen angstfreien und guten Umgang mit der Situation bekommen. Wir stellten eine Vertreterin für die Klienten auf; weitere für den Coronavirus, das Familienstellen, die Angst und die Achtsamkeit. Nach kurzer Zeit sahen wir, dass unser Anliegen viel zu kurz gegriffen war. Die Aufstellung entwickelte sich in eine viel umfassendere Sichtweise und Dimension.

 Wohin uns die Aufstellung führt

 Der Coronavirus bewegte sich im Feld und suchte offensichtlich nach seinem Platz. Die Klientin versuchten immer wieder, der Situation auszuweichen. Die Angst stand eingefroren am Rand der Aufstellung und konnte sich nicht bewegen. Familienstellen und Achtsamkeit waren für die Klientin nicht im Blick.

 Der hilfreiche Impuls kommt über das Familienstellen

Die Hilfe kam für die Klienten von Aussen über das Familienstellen. Sie konnten sich erden und wieder zur eigenen Kraft finden. Über die Rückverbindung zu ihren Ressourcen, nämlich ihren Ahnen und zum Leben selbst, fanden sie zu dem, was nötig war, sich der herausfordernden Situation zu stellen. 

 Die Angst umarmen

Jetzt war die Stellvertreterin der Klienten in der Lage, sich der Angst zuzuwenden. Nicht nur die eigenen individuellen Ängste, sondern auch kollektive Ereignisse und Traumata spielten dabei eine Rolle. Schließlich war die Klientin in der Lage, die Angst innerlich zu umarmen. Wir alle sind im modernen Leben einer Vielschichtigkeit ausgesetzt, die uns überfordert und Angst macht. Hier liegt für unser Dafürhalten eine der großen Herausforderungen der Krise: Dass wir unseren Lebensängsten, und damit verbunden auch der Angst vor dem Tod, bewusst und mutig begegnen.

 Die Achtsamkeit verwandelte sich

An dieser Stelle der Aufstellung wurde offensichtlich, dass das, was wir als Achtsamkeit aufgestellt hatten, inzwischen zu etwas Weiterem geworden war:  Sie verwandelte sich in etwas, was man als den Sinn des eigenen Lebens bezeichnen könnte; in unsere Aufgabe, wenn wir erwachsen sind, dem Leben zu dienen. Die Achtsamkeit verwandelte sich in eine gute Anbindung zu Leben und zu Mutter Erde selbst. An dieser Stelle zog sich auch der Virus zurück und kniete sich abseits hin.

Die Heilung kommt von universellen Kräften

… die uns bewegen. Sie ist nicht etwas, was wir in der Hand haben oder tun können. Sie kommt dann, wenn wir eigenverantwortlich unseren Beitrag geleistet haben als Geschenk. Manche Menschen mögen es vielleicht auch als Gnade bezeichnen. Wir sind dabei geführt. Wenn wir uns darauf einlassen, werden wir über uns selbst hinausgeführt, lassen wir unsere Begrenzungen, die Ängste und die egozentrische Einstellung zurück. Wir bekommen Zugang zu einem Bewusstsein, das aus der Fixierung auf Eigeninteressen heraustritt und Mutter Erde und das Leben selbst im Blick hat. Zu einem Bewusstsein, das Weite und Liebe ist. An dieser Stelle möchten wir auch an unsere zwei jährige Ausbildung erinnern „Familienstellen erlernen aus der erwachten Perspektive“. Sie beginnt am 19. Juni 2020. Jetzt anmelden!

 Corona fordert uns heraus. 

Du kannst aber die jetzige Situation auch als Einladung verstehen, dich mit dir selbst zu beschäftigen. Du kannst das Zurückgezogensein für dich als Retreat nutzen. Als einen Schritt nach innen. Als einen wesentlichen Schritt, deiner Mama und deinem Papa zu begegnen, mit den damit verbundenen unerledigten Themen. Gerade die Herausforderungen dieser Zeit sind eine Chance, dich selbst weiter zu entwickeln: Aus deinen Ängsten heraus zu treten und zu dem zu werden, was dir gemäss ist und was deiner Aufgabe entspricht.

Einzeltherapie / Einzelaufstellungen via Zoom:

Gerade in herausfordernden Zeiten sind wir für euch da und arbeiten mit dir an deinen Themen. Anstatt sich zu ängstigen und das Immunsystem zu belasten, kannst du anfangen, dich gut mit dir selbst zu beschäftigen. Die Zeit eignet sich gerade dazu, nach innen zu gehen und sich seinem verlassenen ängstlichen inneren Kind zu widmen, welches häufig auch Ursache für Beziehungsstörungen oder manchmal auch für Krankheit sind.

Das Familienstellen geht weiter und du kannst gerne bei eine Sitzung über’s Internet bei uns buchen, in der wir dann mit inneren Bildern, in Trance oder mit Püppchen arbeiten. Letzte Woche haben schon viele dieses Angebot für sich genutzt. Vereinbare einen persönlichen Termin!

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