Was Kindern hilft - und ihren Eltern auch. Familienstellen zur Klärung von Beziehungen

Was Kindern hilft und ihren Eltern auch

Familienaufstellungen und Paaraufstellungen zur Klärung von Beziehungen

Eltern versuchen in der Regel ihr Bestes zu geben, um ihren Kindern gute Chancen im Leben zu bieten. Und dennoch kann es vorkommen, daß ein Kind unglücklich wirkt, ohne daß man weiß, was sein Herz beschwert. Daß es deprimiert oder traurig ist, oder vielleicht im Gegenteil ständig unruhig oder aggressiv und wütend. Manche Kinder haben häufig Unfälle und verletzen sich, andere sind oft zurückgezogen oder verschlossen. Oft scheint es keinen erkennbaren Grund zu geben für all das. Und Eltern sind ratlos und sorgen sich.

Kinder haben oft schon früh schwierige Situationen zu verarbeiten: Ereignisse wie Trennung der Eltern, ungeklärte „Patchwork-Familie“,  Adoption, Unfälle. Manchmal sind sie damit überfordert und weisen mit ihrem „auffälligen“ Verhalten darauf hin – so gut sie es eben können.

Manchmal springen Kinder auch aus Liebe für einen verlorenen Partner ein, oder ergreifen Partei im Streit der Eltern, wobei sie oberflächlich betrachtet zum einen Teil halten (meist der, bei dem sie leben und von dem sie abhängig sind), und in der Tiefe sind sie verbunden mit dem anderen Partner und zeigen das in ihren Symptomen.

Es gibt aber auch Fälle, bei denen aus der eigenen Lebensgeschichte kein Grund für die Auffälligkeit ersichtlich wird. In Aufstellungen zeigen sich hier meistens systemische Verstrickungen, d.h. Ereignisse in der Familiengeschichte, die weiter zurückliegen und die noch heute wirken. Wenn diese „alten Geschichen“ ans Licht gebracht und entsprechend gewürdigt werden, kann sich für das Kind die Situation entspannen und es sich seinen aktuellen Aufgaben zuwenden. 

Aufstellungen können unterstützend wirken bei

  • Lernstörungen
  • ADS/Hyperaktivität
  • Störungen der Eltern-Kind-Beziehung
  • Krankheitsanfälligkeit der Kinder
  • Adoption
  • Geburtstrauma
  • Trauma nach Operationen, Unfällen

Was tun wir beim Aufstellen?

Wir arbeiten an einem Wochenende in einer Gruppe mit ca. 10-15 Teilnehmern. Die Kinder können, müssen aber nicht anwesend sein. Aus den Gruppenteilnehmern wählen wir je nach Anliegen Stellvertreter für die Eltern, die Kinder und für wichtige Personen aus dem Familiensystem. Diese werden im Raum aufgestellt. Mit diesem Bild arbeiten wir dann. Es zeigt das Übernommene, Krankmachende, das was die Eltern bindet und was die Kinder nicht zufrieden und glücklich sein lässt. 

Dieses aufgestellte Bild führen wir einer guten Lösung zu, soweit dies möglich ist. Manchmal ist es nur notwendig, eine verkehrte Ordnung wieder zu berichtigen, daß die Kinder sich aus sogenannten „Parentifizierungen“ lösen und wieder Kinder sein können. Manchmal ist es wichtig, daß Personen aus dem Familiensystem dazu kommen können, die vorher ausgeschlossen waren, und daß von diesen ein Segen kommt. 

Das Aufstellen gibt Impulse für Veränderungen, zeigt eventuell nächste Schritte auf eine Lösung hin, so daß es allen im System gut gehen kann – daß es den Kindern gut geht und ihren Eltern auch.

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