lAusbidung Famlienstellen Paare

Modul 6

Gegenwärtigkeit in der Paarbeziehung

Viele Menschen wünschen sich eine erfüllende Paarbeziehung und stranden dann aber dennoch im Alltag. Kaum, dass der Honeymoon vorbei ist, ist es oft die nicht zugeschraubte Zahnpastatube, die sie in den Zustand der Verzweiflung bringen. Wie kann das sein? Wo ich mir nichts anderes als einen liebevollen Vollzug mit (m)einem Partner wünsche?

Doppelbelichtungen beenden

Oft triggert der Partner alte emotionale Anteile. Du fühlst dich dann in eine Situation deiner Kindheit mit Mama, Papa oder einer anderen Person zurück versetzt. Die alten Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Hilflosigkeit, etc. sind unverstanden und unaufgearbeitet in dir. Diese gilt es nach Hause zu holen. Sie zu verstehen und zu heilen. Dann beendet sich diese Doppelbelichtung wie von selbst. Eine Paarbeziehung setzt also eine Bereitschaft voraus, die Kindheit zu einem guten Ende zu bringen und sie nach einer gewissen Zeit abzuschließen. Das heißt auch, sich den unangenehmen Themen aussetzen und den bisher verdrängten Schmerz zulassen zu wollen. Nur so können sie heilen und integrieren, damit du frei wirst für die Anforderungen des Heute.

Wir kommen dann in Einklang mit unserem Leben, so wie es war. Mit unseren Eltern und Ahnen. Dieses Einverstandensein ist die Voraussetzung für eine gelingende und sich vollziehende Paarbeziehung in Liebe. Diese ist auch ohne Doppelbelichtungen eine Herausforderung, immer wieder sich zu überprüfen und zu wachsen.

Es geht nicht nur darum, dass wir Mama und Papa zurück lassen. Auch unsere kindlichen Wünsche, Vorstellungen, Forderungen, Likes und Dislikes dürfen wir auf dem Altar einer liebenden Beziehung opfern. Du lernst, dich einem Partner hinzugeben. Seinem Anderssein. Seinem anders Denken, Sprechen und Handeln. Damit in Einklang zu kommen. Auch und gerade mit dem Schatten, dem Unerlösten, Schwierigen, Verstrickten des Partners in einer akzeptierenden Liebe zu sein.

Und gleichzeitig lernst du auch, dich nicht zurückzunehmen, sondern für das, was für dich richtig ist, einzustehen. Du findest das rechte Gleichgewicht zwischen Akzeptanz und Anspruch.

Radikale Gegenwärtigkeit

Eine gelingende Paarbeziehung führt dich in eine radikale Gegenwärtigkeit. Dabei lernst du ausreichend Selbstfürsorge und Selbstliebe. Denn nur DU BIST VERANTWORTLICH, wie es dir in deiner Beziehung geht. Schließlich siehst du auch, dass das, was der Partner in dir auslöst, im Grunde ausschließlich zu dir selbst gehört.

Eine unterstützende Partnerschaft macht dich frei. Emotional frei, mental und geistig frei. Du lernst das größte Potenzial in dir zu fördern. Und eine nicht urteilende, allem Raum gebende Liebe.

Eine Partnerschaft dient deinem evolutionären Prozess

Eine Partnerschaft gelingt, wenn du deinem Partner auf Augenhöhe begegnest. Jenseits deiner Ansprüche und kindlichen Forderungen, jenseits eines ich-bezogenen Habenwollens. Das setzt voraus, dass du dich nicht mehr vom eigenen Schmerz ablenken lässt. Und, dass du niemanden für deine Gefühle und dein „Opfersein“ verantwortlich machst. Du beginnst beizutragen. Der Partnerschaft und dem Partner. Dann wächst die Partnerschaft gemäss höherer Werte und die Liebe gelingt.

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Und zu unserem Zusatzmodul

Die Themen dieses Moduls:

Grundlagen der Paarbeziehung – Ordnungen der Liebe 2 – Ordnungen der Liebe bei Ebenbürtigkeit – Kinder – frühere Partner – Kinder aus früheren Partnerschaften – abgetriebene Kinder – Adoption – totgeborene Kinder und Frühgeburten – Sexualität – Störungen in der Paarbeziehung – feinstoffliche Wahrnehmung – Repräsentation des Klienten im eigenen Inneren – Lesen von Feldern – Rundenarbeit – Meditation – Sharings – Wer bin ich ohne meine Vergangenheit in der Paarbeziehung? – Neutralität in der Partnerschaft – die Freiheit der Entscheidung

Lösende Sätze fürs Familienstellen hier als PDF herunterladen.

Frühere Partner würdigen: Wichtig für aktuelle Beziehungen ist die Klärung der Beziehungen zu früheren Partnern.

 

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