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Familienstellen Ausbildung 2026 Modul 7 – Paarbeziehung

30. Oktober 2026 von 18:00 bis 1. November 2026 von 15:00

Familienstellen Ausbildung Modul 7 – Paarbeziehung aus der erwachten Perspektive

Leitung: Dhyana Eva Reuter und Franz Reuter

Paarbeziehung aus der erwachten Perspektive – wie die Liebe gelingt

Wie ist das, wenn du vorbehalts-los und offen auf das Leben schaust? Auf deinen Partner schaust? Ohne Geschichte und ohne Altlasten? Ohne Vorstellungen und Erwartungen? So, wie wenn du das erste Mal auf deinen Partner schaust? Und in der Tat schaust du in diesem Moment auf einen neuen Menschen. So wie der Fluss fliesst und sich stets erneuert, ist das Gegenüber – der Mensch – oder besser – der geliebte Mensch jeweils neu. Wir verändern uns. Nicht nur der Körper, auch die Gefühle und Gedanken, die Erfahrungen und Innenwelten, die Einsichten verändern sich stets und ständig. Neu zu schauen – ohne Geschichte und neutral zu schauen – ist eine Kunst. Neutral zu schauen – ohne etwas zu erwarten noch etwas zurückzuweisen. In unserem Ausbildungsmodul üben wir dies.

Die Paarbeziehung – Liebe ist Freiheit und Freiheit ist Liebe

… das klingt gut. Aber wie soll beides zusammen kommen?

Ganz einfach – in der Paarbeziehung oder Partnerschaft hörst du auf, vom anderen etwas zu wollen. Du willst nicht einmal, dass sie oder er dich liebt. Denn „ich liebe dich und du liebst mich“ ist nichts anderes als ein Tauschgeschäft. Ich liebe dich – und damit hat es sich. Liebe ist genug. Keine Gegenleistung, keine Forderung, keine Erwartung.

Einfach lieben. Umarmen. Den Partner umarmen. Sich selbst – dich selbst als Person umarmen. Mit deiner Geschichte, den Verletzungen, Traumatisierungen. In den bisherigen Modulen haben wir uns diese angeschaut, nun ist es an der Zeit, die Kraft daraus zu nutzen.

Liebe transformiert dich als Person und damit auch die Partnerschaft. Mag sie noch so „toxisch“ sein. Noch so geprägt durch Streitigkeiten, Konflikte, Kämpfe und Unfrieden. Noch so zerrissen von Widerstand, Neid, Verlangen, Eifersucht, Wut oder manchmal Hass. Indem du dich in Beziehung erlebst, erkennst du, wo du noch Potenzial zur Veränderung hast, wo sich das Konflikthafte transformieren darf.

Die Liebe ist. Ich schaue auf dich den Partner – und sehe mich als Gegenüber. Ich sehe mich in dir. Und ich sehe uns als eine Bewegung, motiviert aus Liebe.

Liebe und der Fluss des Lebens

Wir werden geboren. Darauf haben wir keinen Einfluss. Auch nicht darauf, wann wir geboren werden, in welche Zeit oder Gesellschaft, Rasse, Geschlecht, Familie. Ob arm oder reich, gebildet oder einfach, hungrig oder satt, etc.

Der Fluss des Lebens erfasst uns. Anfangs ist er noch eng oder schmal. Vielleicht auch steinig, wild, manchmal reissend. Als Kind lernen wir kollektiv das „mir und mein“.

Mit dem „mir und mein“ ziehst du Grenzen. Die überfliessende, grenzenlose Existenz wird klein. Da ist dann dieses ich und das Nicht-Ich. Der andere, der Partner, das Fremde, die Welt … Das Unbegrenzte begrenzt sich. Und vielleicht gilt es, das „andere“, die Fremdheit im Laufe des Lebens zu überwinden.

So wie der Fluss sich im Ozean verströmt, verströmst du dich, wir uns – in einer umfassenden, universalen Liebe. Und in der Partnerschaft lernen wir dies – lernen wir, uns zu transformieren.

Der tiefere Sinn der menschlichen Partnerschaft ist es, das eigene Wesen zu entdecken, das nichts als unpersönliche, überindividuelle Liebe ist.


Zeit: 30. Oktober bis 1. November Ab Freitag Abend 18 Uhr.

 

Gegenwartssystem, Personenkreis der Bindungsliebe –  Zugehörigkeit 

Geben und Nehmen bei Paarbeziehungen 

Frühere Partner würdigen 

Paarbeziehung aus der erwachten Perspektive 

Paarbeziehung – neutrales Schauen auf den Partner 

Details

Beginn:
30. Oktober 2026 von 18:00
Ende:
1. November 2026 von 15:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Rudolf-Steiner-Haus
Hügelstr. 67
Frankfurt, Hessen 60433
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Veranstalter

Dhyana Eva & Franz Reuter
Telefon
01706874523
E-Mail
info@xmoves.de
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