Modul 2

Modul 2

Das innere Kind – Ja zur Mutter – Ja zum Leben

Leitung: Dhyana Eva Reuter

„Unsere Zeit braucht liebevolle und kompetente Begleiter als Familiensteller. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese auszubilden.“

Das zweite Modul beschreibt den Beginn unserer Lebensreise, das Ankommen im Leben, in unserer Familie, im Kollektiv. Es richtet seinen Fokus auf das „innere Kind”, auf den jüngsten Anteil in uns. Ein inneres Kind existiert nicht wirklich. Es ist ein therapeutisches Konzept. In ihm spiegelt sich unsere Kreativität, unsere Natürlichkeit und Lebendigkeit und unsere ungebrochene Lebensfreude, aber auch die Verstrickungen, die deren Ausdruck verhindern. Dieses Kind gilt es wieder zu entdecken. Seine speziellen Energien, seine Talente und Möglichkeiten. Diese gilt es im Leben zu verwirklichen, was dann unsere weitere Aufgabe im Leben ist.

Das innere Kind und die Mutter / das mütterliche Feld

Eine zentrale Bedeutung nimmt in diesem Modul auch die Beziehung zur Mutter ein. Diese ist unsere erste und wichtigste Bezugsperson. Gelingt die Beziehung zu ihr, dann gelingen alle weiteren Beziehungen. Misslingt sie, wird unser Leben schwierig und ist manchmal sogar zum Scheitern verurteilt. In diesem Modul der Ausbildung werden wir uns mit Hilfe der Aufstellungsarbeit und von Sharings der Heilung dieser Beziehung widmen.

Häufig gibt es noch alte, unverdaute Gefühle, die in unserem Inneren gespeichert sind. Diese sind Enttäuschung, Angst, Zurückweisung, Verlassenheitsgefühle, Wut, Zorn, Groll, etc. Eine Geburt, die schwierig war. Tod eines Elternteils oder eines Geschwisters. Eine frühe Trennung von der Mutter. Verstrickungen der Eltern im Familiensystem, so dass sie nicht wirklich für uns da sein konnten, etc.

Anerkennen was ist

Mit Hilfe des Familienstellens, Präsenzarbeit, bewusster Kommunikation schaffen wir Möglichkeiten, diesen unverdauten Ereignissen zu begegnen. Ein wesentlicher Schritt dabei ist es, Schicksal anzuerkennen. Wenn uns dies möglich ist, beginnen wir auf einer tieferen Ebene (mit unserem Herzen) zu verstehen. Das ist der erste und wesentliche Schritt in Richtung Integration und Heilung.

Containment

In diesem Modul bekommst du auch das Handwerkszeug, was dir dazu verhilft, im Umgang mit deinen Klienten ein sicheres Containment zu schaffen. Du lernst, schwierige Gefühle im eigenen Inneren zu händeln, ohne dass sie dich überfluten. Atem und Meditation ermöglichen dir dabei, einen sicheren Abstand zu halten, ohne dich jedoch vom Fühlen abzuschneiden (zu dissoziieren).

Das Innere Kind und die Beziehung zur Welt

In welcher Welt kommst du an? Ist es eine freundliche und wohlgesonnene Welt? Ist sie abweisend und gefährlich? Was ist diese Welt? Dieses unbeschreibliche, große Universum?

Als Kind nehmen wir eine bestimmte Perspektive zur Welt ein, die oft wenig mit der Realität zu tun hat. Das geistige Familienstellen und die erwachte Perspektive sehen dich als Teil, oder besser gesagt, nicht getrennt von einer größeren, universellen Ordnung. Bist du in Einklang mit dieser Ordnung und ihren Gesetzen, die in und durch dich wirken, ist das Leben gut. Dann bist du auch im Einklang mit deiner Vergangenheit und deiner Mutter. In diesem Modul richten wir uns auf diese Ordnung aus, so dass sich unser Leben auf einer tieferen Ebene entspannen kann. Dann können wir in uns zur Ruhe kommen, mit allem, was ist.

Das zweite Modul beinhaltet intensive Selbsterfahrung; themenbezogene Aufstellungen; das Trauma der unterbrochenen Hinbewegung und sie zum Ende bringen; die Mutter sehen und nehmen, Übungen und Aufstellungen;  transparente Kommunikation / Sharings; Wahrnehmungskompetenz; Umgang mit schwierigen Gefühlen; Containment schaffen; Trance-Tanz; Dharma, Anerkennung von Ordnung in Beziehungen.

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